Mal wieder: Spotify-CEO Daniel Ek hat die Umsetzung der EU-Digitalmarktgesetze (DMA) durch Apple scharf kritisiert.
Er bezeichnete sie in einem Bloomberg-Interview als „reine Farce“.
Er wirft dem Tech-Konzern vor, durch komplexe Gebührenstrukturen – wie die umstrittene „Core Technology Fee“ von 0,50 Euro pro App-Installation – Entwickler weiterhin an das App-Store-Ökosystem zu binden, selbst wenn sie alternative Stores nutzen.
EU könnte bis Ende März saftige Geldstrafen gegen Apple verhängen
Die EU-Kommission äußerte bereits Bedenken, dass Apples Compliance-Maßnahmen gegen die DMA-Ziele verstoßen, und könnte bis Ende März 2025 Sanktionen wie Geldstrafen von bis zu 10 % des globalen Umsatzes verhängen.
Ek fordert die EU auf, „umgehend Durchsetzungsmaßnahmen zu ergreifen“, da Apple durch Verzögerungstaktiken Zeit gewinne.
Apple auch in den USA unter Druck
Die politische Dynamik hat sich jedoch durch US-Proteste gegen die EU-Regulierungspolitik verschärft, was die Sanktionsentscheidung beeinflussen könnte. Gleichzeitig steht Apple auch in den USA unter Druck:
Das Justizministerium bereitet laut Insidern eine Klage vor, die sich auf App-Store-Praktiken konzentriert. Ek betont, dass der Ausgang des EU-Verfahrens wegweisend für die globale Tech-Regulierung sei.
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